Grüffelo

Der Grüffelo, sag, was ist das für ein Tier? Den kennst du nicht?! Dann beschreib ich ihn dir.
Auch ihr kennt ihn nicht, den Grüffelo? So solltet ihr ihn kennen lernen.

Durch den Wald spaziert die kleine Maus,
und natürlich ist sie für alle ein verlockender Schmaus.
Sie trifft auf Fuchs, Eule und Schlange, aber trotz Angst wird ihr nicht vollends bange.
Aus ihrer Phantasie läßt sie ein Wesen erstehn; den "Grüffelo", den haben all die Tiere noch gar nicht gesehn.
"Mit knotigen Knien, einer gräßlichen Tatze und vorn im Gesicht einer giftigen Warze".

Mit seiner Hilfe schlägt sie sie alle in die Flucht. Aber dann wird sie selbst plötzlich vom Grüffelo besucht …
"Oh, Schreck, oh Graus …" – Aber damit ist die Geschichte noch lange nicht aus.

Eine wundervolle Geschichte über die Kraft der eigenen Phantasie,
über Mut, Witz, Köpfchen und der Ermunterung, die sagt: Es gibt immer einen Ausweg.

Das Stück

Das Stück basiert auf den Geschichten der Bilderbücher
"Grüffelo" + "Grüffelokind" von Axel Scheffler und Julia Donaldson.

Die Besonderheit der Kombination von Illustrationen und gereimtem Text machten den Reiz
und die Schwierigkeit bei der Entwicklung des Stückes aus.

Die Reimform sollte erhalten bleiben und sich,
mit dem was die Illustrationen bieten, in den Charakteren der Figuren spiegeln.

Zwei Erzählfiguren entführen das Publikum in die Welt von Grüffelo und kleiner Maus. Mit wenigen Requisiten, reduzierten Kostümen, raschen Figurenwechseln, körperbetontem Spiel, clownesken Elementen, konzentriert sich das Spiel auf die Situationen und Beziehungen der Figuren zueinander.

Und auch hier verzichtet die Maus in ihrer Not nicht auf die Hilfe der Kinder.

  • Für Kinder von 3 bis 93 Jahren
  • Bühnen- und TechnikplanPDF-Download

Die nächsten Termine

Kritiken & Kommentare

Grüffelo

»Veranstalterkommentar«

Hallo, ein großes Lob für die Grüffelo-Veranstaltung am Sonntag in Düsseldorf!!! Die 70 "kleinen" und zahlreichen "großen" Gäste gingen mit strahlenden Augen nach Hause!
Vielen Dank sagt das Buchhaus Stern-Verlag-Düsseldorf

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Hallo, ein großes Lob für die Grüffelo-Veranstaltung am Sonntag in Düsseldorf!!! Die 70 "kleinen" und zahlreichen "großen" Gäste gingen mit strahlenden Augen nach Hause!
Vielen Dank sagt das Buchhaus Stern-Verlag-Düsseldorf

Jan Stich - Grüffelo

»Erster Theaterbesuch und gleich ein Monster«

Lacher und Geglucker in den Burg-Lichtspielen weiterlesen

Gustavsburg. Was war das für ein Gewusel im Zuschauerraum, bevor das Stück los ging: Die Buchhandlung in der Villa Herrmann hatte zum Mitmach-Theater geladen, und über 60 Kinder, vorwiegend im Vorschulalter, waren dem gefolgt. Für viele war es der erste Besuch in einem Theater überhaupt – entsprechend aufgeregt war die Meute. Da war es gar nicht so leicht für Stefan Ferencz erst einmal Ruhe in den Saal zu bringen, um den Bühnen –Neulingen die wichtigsten Regeln für solch einen Theaterbesuch zu erklären.
Der natürliche Lebensraum des Grüffelo-Monsters sind ja eigentlich die bunten Bilderbücher einer Erfinder Julia Donaldson und Axel Scheffler. Die Bühne in den Burg-Lichtspielen hingegen war nicht bunt, sondern schlicht und schwarz. Der seltsame Name pohyb stammt aus dem Slowakischen und beschreibt das Geheimrezept des Theater-Duos: Pohyb bedeutet Bewegung. Was den Schauspielern an Farbe und Bildern fehlte, machten sie mit ihren Körpern wieder wett.
Von den ausladenden Gesten der Commedia dell`arte bis zu wilder Slapstick-Action à la Buster Keaton: Die beiden Schauspieler beherrschten alle Tricks und Kniffe. Das Kostüm der Maus bestand eigentlich nur aus einer Mütze mit großen Ohren, ansonsten trug Darstellerin Maike Jansen gewöhnliche Kleidung. Doch ihre gesamten Bewegungen waren derart mäusemäßig, dass man sie auch ohne jede Verkleidung als Maus eingeordnet hätte. Jeder Schritt und jeder Handgriff wirkten minutiös durchgeplant. Trotzdem erlaubten es sich die Darsteller immer wieder einmal, auf Zurufe einzugehen.
Und davon gab es einige. Dass die Geschichten vom Grüffelo bei den Kindern bekannt waren, bewiesen Reinrufer, die den Text mit- oder auch mal vorsagten. Andere Kinder unterstützten die Schauspieler mit guten Ideen. „Ruf doch die Polizei!“, riet ein Kind der Maus, als das Grüffelo-Monster näher kam. Ein anderes versuchte minutenlang mit einfachen „Hallo“-Rufen die Aufmerksamkeit der Bühnenfiguren auf sich zu ziehen. Und weil das nicht gelang, wechselte das Kind in die Rolle des Regisseurs und versuchte den Schauspielern Auf- und Abtritte zu befehlen. Der Erfolg hielt ich in Grenzen, das Kind gluckerte und lachte trotzdem vergnügt.
Auch das restliche Publikum war emotional schwer involviert. Man konnte den Kinder die Achterbahn der Gefühle, die Theater für sie bedeutete, mit jedem aufgeregten Schrei und begeisterten Kichern anhören. Die Geschichte von der cleveren Maus, die ständig von Fuchs, Eule oder Schlange verfolgt wird, war aber auch zu aufregend. Um die Fressfeinde los zu werden, hat die Maus sich nämlich ein schreckliches und fürchterliches Monster – eben den Grüffelo – ausgedacht, das am liebsten Fuchs, Eule oder eben auch Schlange futtert. Doch gerade als die Maus begeistert feiern wollte, dass sie die echten Jäger mit einem falschen Monster abgeschüttelt hatte, erscheint das Grüffelo aus ihrer Fantasie plötzlich in Wirklichkeit. Doch Grüffelo hat gar keinen Appetit auf Fuchs, Eule oder Schlange – es möchte die Maus verschlingen.
Wie sich der kleine Nager aus dieser Notlage befreit, können alle, die das Stück verpasst haben, nachlesen. Wer es lieber auf der Bühne sehen mag, muß etwas weiter reisen, denn „pohyb`s und konsorten“ sind im gesamten Bundesgebiet unterwegs. Termine finden sich im Internet.

Barbara Hoppe; ON - Grüffelo

»Beim "Grüffelo" gehen die Kinder voller Inbrunst mit«

Engerhafe weiterlesen

...so waren alle hellauf begeistert und wissen nun, dass es den "Grüffelo", ein Ungeheuer aus dem Kinderbuch der britischen Schriftstellerin Julia Donaldson, wirklich gibt.
Denn den hatten sie leibhaftig in Engerhafe beim mobilen Theater "pohyb`s und konsorten" gesehen. Mit welcher Inbrunst Kinder mitgehen können, war auch hier hautnah zu erleben.
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Was das mobile Theater, das Duo Maike Jansen und Stefan Ferencz ohne großes Bühnenbild und aufwendige Technik bot, war toll.
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Mit einfachen Mitteln, aber ausdrucksstarker Körpersprache und Pantomime, regten sie die Fantasie an und so "sahen" die Kinder die Tiere im Wald. Sie freuten sich mit der plietschen Maus, einer weiteren Figur aus dem Kinderbuch von Julia Donaldson, und halfen ihr begeistert mit, denn manche Situation hätte die Maus sicher nicht überstanden, wäre sie nicht von den aufgeweckten Kindern rechtzeitig lautstark gewarnt worden.
...
...Einmal mehr zeigte sich, das Tiere vor Grenzen keinen Halt machen und so war die Schlange eine russische Imigrantin, die mit „Dawai, dawai und Spasiba“ ebenso für Rasanz sorgte, wie der italienische Fuchs, von dem man fast jeden Moment zu hören erwartete "Isch abe gar kein Auto". Snobistisch näselnd und mit englisch unterkühltem Understatement hingegen kam die Eule daher, diese multikulti Mischung war einfach zu komisch.
...
Seit 2005 reist das Duo Maike Jansen und Stefan Ferencz mit seinen Vorstellungen nicht nur in Deutschland umher, es begeistert die Kinder, wo immer es hinkommt. Dank seiner Ausdruckskraft gibt es auch keine Sprachbarrieren...

 

Barbara Maruschke für Bote vom Hassgau - Grüffelo

»Grüffelogrütze und Schlangenpüree im Knetzgauer Kindergarten?«

Knetzgau. Glückgriff für den Kindergarten. weiterlesen

Als Abschluß des Kindergartenjahres organisierte der Elternbeirat des Kindergartens Knetzgau ein Theaterstück im Rats- und Kultursaal. Die Verpflichtung der beiden Schauspieler vom mobilen Theater pohyb`s und konsorten, welche in Hofheim leben, stellte sich als absoluter Glücksgriff heraus, denn von der ersten bis zur letzten Minute der Vorstellung glänzten die beiden durch Passion und Professionalität.

Wie gekonnt die beiden Schauspieler Gestik und Mimik einsetzen, zeigt sich bereits zu Beginn des Stückes, als STefan Ferencz hinter der Bühnenkulisse hervorlugt und die ersten pantomimischen Bewegungen ausführt. Mit clownistischem Charme schafft er es , das Eis zu brechen und die rund 110 Kinder in den Bann seines Spiels zu ziehen. Gemeinsam mit seiner Spielpartnerin Maike Jansen erschafft er zu Beginn der Aufführung eine sommerliche Waldatmosphäre mit summenden Bienen und zwitschernden Vögeln.

Dass die beiden Darsteller sich ihre Stücke auf den Leib schreiben, ist durch die gesamte Vorstellung hindurch zu spüren. Alle Rollen und Szenen, die auf das Kinderbuch "Der Grüffelo" zurückgehen, werden absolut authentisch und überzeugend interpretiert.

Mit viel Witz und Humoar arbeiten sie die für die Kinder emotional bewegende Thematik des Buches auf, ohne an Tiefsinnigkeit zu verlieren. Auf Phasen der Anspannung, welche den Kindern an den Gesichtern abzulesen ist, folgen komische Szenen, worauf die Kinder mit schallendem Gelächter und sichtlicher Entspannung reagieren. Das energiegeladene Spiel der Akteure springt sofort auf die Kinder über und animiert sie viel mehr als ein Fernsehfilm, das Gesehene zu verarbeiten.

Der Grüffelo ist ein furchteinflössendes Monster, eine Fantasiefigur, die sich die Maus ausgedacht hat, um den hungrigen Waldtieren zu entkommen. Das Bilderbuch von Axel Scheffler und Julia Donaldson greift die alte Thematik von David und Goliath auf und zeigt in einer für Kinderzugänglichen Geschichte, dass Unerschrockenheit und Einfallsreichtum das vermeintlich Übermächtige überwinden kann. Eine Geschichte, die archaische Urängste von Kindern anspricht, aber auch Mut macht; denn:
"Auch wenn man klein und angreifbar ist, muß man sich nicht unterkriegen lassen; sondern mit Witz und Fantasie kann man sich wehren." (Maike Jansen)

Die kleine Maus, dargestellt von Maike Jansen - immer mit einem fröhlichen "Schupti-Dupti" auf den Lippen - trifft auf ihrem Weg durch den Wald auf den Fuchs, die Eule und die Schlange. Mit einfacher ausdrucksstarker Accessoires, die auf der Bühnen effektvoll eingesetzte werden, schlüpfen die beiden Schauspieler in die Rollen dieser Tiere und geben ihnen durch Gestik, Mimik, und Stimme jeweils einen ganz eigenen Charakter. So möchte die britisch anmutende Eule die Maus zum "Tea" einladen und der Fuchs entpuppt sich als Macho italienischen Vorbilds.

Die Gesamte Inszenierung lebt von schnellen Rollenwechseln, dem gekonnten Einsatz von Körper und Stimme, sowie dem spritzigen Spiel der beiden Darsteller.

Dass die beiden Künstler ihr Handwerkszeug bis ins Kleinste beherrschen, spüren auch die Kinder und tauchen sofort in die Geschichte ein. Dieser Theaterbesuch, wird den Kindern wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Zeitung Mosbach, Peter Lahr - Grüffelo

»Fuchsspieß, Schlangenpüree oder Grüffeloragout?«

Monstermäßige Aufführungen von “Pohyb`s und konsorten“ - Grüffelogeschichten voller Fantasie umgesetzt weiterlesen

Mosbach. “Ich hab überhaupt keine Angst vom Grüffelo. Aber Mädchen haben alle Angst.“ Mit dieser fragwürdigen Behauptung kommentierte ein Dreikäsehoch am Freitagvormittag den Auftritt von “Pohyb’s und Konsorten“. Über die riesige Resonanz von 160 Zuschauern freute sich Jürgen Mellert von “Kindler’s Buchhandlung“, der die beiden Vorführungen im Sängerheim organisiert hatte.

Wer Maike Jansen und Stefan Ferensz bereits mit den “Drei Freunden“ erlebt hatte, der wusste, dass die beiden Schauspieler, Musiker, Pantomimen und Puppenspieler ihre literarischen Vorlagen auf ganz besondere Art und Weise umsetzen. Auch Julia Donaldsons und Axel Schefflers “Grüffelo“-Geschichten von der “monsterstarken“ Maus, die mit Grips all ihre Feinde in die Flucht schlägt – statt in deren Bauch zu landen – präsentierte das Paar so verspielt wie poetisch. Dass sie dabei auf Requisiten weitgehend verzichteten, spornte die Fantasie des Publikums noch stärker an.

Eine ganz eigene Sicht auf die Welt und auf das darin zu herrschende Tempo offenbarte bereits der Prolog. Hinter dem schwarzen Aufbau der Bühne hörte man unheimliche Geräusche, wildes Grummeln und Stampfen. Mit einem „Pst!“ beruhigte Stefan Ferensz das grollende, imaginäre Wesen. Zog sich eine Weste über, entfernte eingebildete Fuseln und war ganz erstaunt, dass vor ihm eine Schar von Kindern saß. Auch ein “Eins, zwei, drei“, gefolgt von einem Fingerschnippen, entpuppte die Zuschauer nicht als bösen Traum. Zum Glück kam gerade im rechten Moment Maike Jansen und spielte auf der Konzertina eine sommerleichte Melodie. “Im Wald kreucht’s und fleucht’s“, erklärten die beiden. Modellierten die Waldstimmung mittels Kuckucksrufen, Froschgequake und Mückengesumm. Ein fröhliches „Schubedibu“ auf den Lippen, spazierte die Maus durch den Wald. Der Schauspielerin genügte ein Haarband mit Mauseohren, um in die fabelhafte Rolle des Nagers zu schlüpfen. “Ciao, Bambini“, begrüßte der Fuchs die Kinder, polierte erst mal seinen überdimensionalen Schwanz auf Hochglanz, bevor er feststellte: “Ho fame, Frühstück, habe Hunger.“ Beim Anblick der Maus entschlüpfte ihm ein leises: “Lecker.“ Listig wollte er sie zu sich nachhause auf eine Götterspeise einladen. Doch die Kleine durchschaute den Schwerenöter und lehnte rundweg ab. Der Hinweis, sie erwarte den Grüffelo, und der verspeise für sein Leben gerne Fuchsspieß, vertrieb den Wegelagerer.

Die Einladung der Sturzflug-Eule zum Tee fand ebenso wenig Gehör wie jene zum “Schlangen-Mäuse-Fest“. Mal träumte der Grüffelo von “Eule mit Zuckerguss“, dann wieder von “Schlangenpüree“. Ein fröhliches “Schubidubidu“ auf den Lippen – die Kinder ergänzten schnell ein “Dub!“ – sprang die Maus davon und wunderte sich über die Leichtgläubigkeit der Tiere. So lange, bis das erfundene Monster leibhaftig vor ihr stand und klarstellte: “Mein Lieblingsschmaus ist Butterbrot mit Maus.“ Doch auch den als Riesenmaske mit einer markerschütternden Stimme Ausgestatteten, konnte die Maus aufs Kreuz legen.

Bei der Geschichte vom Grüffelokind erweckte meisterhafte Pantomime dessen besten Freund Stockmann zu Leben. Eine wilde Verfolgungsjagd in Zeitlupentempo begeisterte die Zuschauer ebenso wie die immer für einen skurrilen Einschub guten Schauspieler. Vielleicht war es am Ende fast zu viel des Guten. Den kleineren Zuschauern hätte wahrscheinlich schon die erste Geschichte ausreichend Fabulierstoff geboten.

BUZ: “Er hat schreckliche Hauer und Stacheln...“, erzählte die Maus. “Und ein braunes Fell“, wusste ein Junge über den Grüffelo. Auf Einladung von “Kindler’s Buchhandlung“ brachten “Pohyb’s und Konsorten“ den Kinderbuch-Klassiker von Julia Donaldson und Axel Scheffler auf die Bühne des Sängerheims.

 

Badisches Tagblatt; Der Murgtäler, Daniela Körner - Grüffelo

»Der Grüffelo verzehrt am liebsten Schlangenpüree«

Kinder amüsieren sich bei “Pohyb’s und konsorten“ im Marienhaus weiterlesen

Gernsbach – “Andere Richtung! Hinter dir. Nein, da!“ Die Aufregung steigt, die Kinder schreien immer lauter, können kaum noch sitzen bleiben. Schließlich wollen sie die pfiffige Maus vor der Schlange warnen, die sich zischend nähert, um das kleine Tier beim “Schlangen-Mäuse-Fest“ zu vertilgen. Doch: Die Maus weiß sich zu helfen. Sie sei eingeladen beim Grüffelo mit den “feurigen Augen“ und “Stacheln am Rücken“, der obendrein auch noch am liebsten “Schlangenpüree“ verzehrt...

Ein tolles Geschenk machte die kirchliche öffentliche Bücherei anläßlich ihres 125-jährigen Bestehens ihren jüngsten Lesern am Donnerstagnachmittag: Das mobile Theater “pohyb’s und konsorten“ spielte im Marienhaus die beliebte Kindergeschichte “Der Grüffelo“. Maike Jansen und Stefan Ferencz schlüpften in die Rollen der Maus, des Grüffelo und der Waldtiere, die normalerweise gerne Maus auf dem Speiseplan haben.
Mit Pantomime, komplett live erzeugten Geräuschen, Musik auf einer Concertina und einem auf eine schwarze Wand mit kleiner Tür reduzierten Bühnenbild zauberte das Duo Waldatmosphäre in den voll besetzten Mariensaal. Dann trat die Maus mit ausgelassenem “Schubdi, schubbedi-dubti“ in Erscheinung.
Liebevoll ausgestaltet waren dabei auch die Eule mit ihrem englischen Akzent, die Schlange, die auf Russisch zischelte, und der eitle Fuchs, der versuchte, die Maus auf italienisch zu locken. Die für diese Geschichte typischen Reime hatten “pohyb’s und konorten“ ebenfalls integriert – so dass einige Kinder eifrig mitsprachen und ich gerne mit einbeziehen ließen.
“Wann kommt denn endlich der Grüffelo?“, rief ein ungeduldiger Zuschauer. Dann war er da: Übergroß und unverkennbar erschien die Figur über dem Bühnenrand. Gelungen war auch der Brückenschlag zum Grüffelo-Kin, das vom Vater vor der “bösen Maus“ gewarnt wird: “Ihre Augen können wie Feuer blitzen“. Doch das kleine Grüffelo macht sich wagemutig auf die Suche nach der Maus – und trifft die altbekannten Waldtiere wieder.
“Pohyb’s und konsorten“, die das Stück in Zusammenarbeit mit dem Verlag “Beltz & Gelberg“ nach den beiden Kinderbüchern entwickelt haben, lassen diesem Spielzeug des jungen Grüffelo eine besondere Rolle zukommen. “Herr Stockmann“ will nämlich nicht in den Wald. Amüsant stellt Stefan Ferencz dies in seinem clownesken Kampf dar, bei dem die Stockfigur schließlich den Kürzeren zieht. Erstaunlich, wie viel das Duo aus den beliebten Kinderbüchern herausholte. Obwohl der Charakter der Geschichte von Julia Donaldson und der Illustrationen von Axel Scheffler erhalten blieb, entstand etwas ganz Neues.
Seit etwa fünf Jahren sind Maike Jansen und Stefan Ferencz mit dem “Grüffelo“, das für einen kleineren Rahmen konzipiert ist, deutschlandweit auf Tour.

Südkurier.de, Nicola Westphal - Grüffelo

»Kinderbuch Grüffelo liebevoll in Szene gesetzt«

Eifriges fiebern beim Grüffelo weiterlesen

Radolfzell. Der Grüffelo war zu Gast in der Buchhandlung Greuter. Grüffelo? Wer oder was ist das denn, mag sich jetzt manch Erwachsener fragen. Kinder hingegen kennen ihn. Denn der Grüffelo ist die Hauptfigur eines Kinderbuches, das die britische Schriftstellerin Julia Donaldson schrieb und Axel Scheffler illustrierte. Die faszinierende Phantasiegeschichte wurde liebevoll und behutsam von dem mobilen Theater „Pohyb's und Konsorten“ in Szene gesetzt und zog damit über 140 kleine und große Zuschauer in seinen Bann.

Die Geschichte: Eine kleine Maus spaziert durch den Wald und trifft nacheinander den Fuchs, die Eule und eine Schlange. Alle wollen sie verspeisen. Die Maus entflieht den gefährlichen Tieren, indem sie ihnen erzählt, dass sie schnell weiter müsse, weil sie verabredet sei. Und zwar mit dem Grüffelo, einem Wesen, das ihrer Phantasie entsprungen ist. Sie beschreibt das Phantasiewesen als gefährlich und groß, mit knotigen Knien, grässlichen Tatzen, funkelnden Augen und giftigen Warzen im Gesicht. Aber dann begegnet sie tatsächlich dem Grüffelo. Um sich vor dem großen, bedrohlichen Tier zu retten, erzählt die kleine Maus ihm, dass sie das gefürchtetste Tier im Wald sei. Zum Beweis stapft sie mit dem Grüffelo durch den Wald und alle Tiere nehmen Reißaus – aus Angst vor dem Grüffelo. Die Geschichte, in der es um Mut, Witz und Köpfchen geht, haben die Schauspieler kindgerecht in Szene gesetzt. Mit minimalistischer Requisite und reduzierten Kostümen setzt das Schauspieler-Duo vor allem auf Körpersprache. Sie spielten mit clownesken Elementen und schlüpften allein durch das Ändern von Kopfbedeckung, Stimme und Körperhaltung in die unterschiedlichen Rollen.

Die Schauspieler Maike Jansen und Stefan Ferencz setzten auf die bewährte Strategie des Kasperle-Theaters, in dem die kleinen Zuschauer Kasperle lauthals warnen, wenn das böse Krokodil sich von hinten anschleicht. Die Kinder in der Buchhandlung Greuter fieberten eifrig mit und dank ihrer Hilfe ging die Geschichte für die Maus gut aus.

Videos bei Youtube:

Abenteuer von Grüffelo: 
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Grüffelo-Vorstellung in der Hochschule Mittweida:
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Grüffelo-Tour-Impressionen:
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